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Elektromobilität

Der Ladebordstein – eine Lösung für den öffentlichen Raum

BERDING BETON und Rheinmetall kooperieren für den Ladebordstein. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags wurden die Weichen für die moderne, urbane Ladeinfrastruktur gestellt.

von BERDING BETON erschienen am 20.04.2026
Praktische und hygienische Einhandbedienung beim Ladebordstein © BERDING BETON
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Der Ladebordstein, eine Entwicklung des Düsseldorfer Technologiekonzerns Rheinmetall, setzt neue Maßstäbe für das Laden von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Raum. Statt klassischer Ladesäulen, die oft Platzprobleme und gestalterische Konflikte verursachen, integriert der Ladebordstein die Ladeelektronik direkt in die Bordsteinkante. Diese Lösung ist einhändig zu bedienen, spart wertvollen Platz und fügt sich nahtlos in das Stadtbild ein – ideal für enge Innenstädte, denkmalgeschützte Bereiche und stark frequentierte Gehwege. Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW, einer robusten Bauweise und der Möglichkeit, Achslasten von bis zu 10 t zu tragen, bietet der Bordstein eine zukunftssichere Alternative für Kommunen, Stadtwerke und Unternehmen. Nach erfolgreichen Pilotprojekten in Köln und anderen Städten befindet sich der Ladebordstein bereits in der Serienproduktion.

Dank des integrierten Heiz-/Kühlsystems ist der Ladebordstein auch bei extremen Witterungsbedingungen einsatzbereit.
Dank des integrierten Heiz-/Kühlsystems ist der Ladebordstein auch bei extremen Witterungsbedingungen einsatzbereit. © BERDING BETON

Modulbauweise

Besonders hervorzuheben ist die modulare Bauweise: Das Elektronikmodul lässt sich einfach austauschen, was Wartung und Nachrüstung deutlich vereinfacht. Ein integriertes Kühl- und Heizkonzept sowie die Schutzart IP68 sorgen für zuverlässigen Betrieb bei jedem Wetter. Die Authentifizierung erfolgt bequem per RFID, QR-Code oder App.

Vorteile auf einen Blick

Die Kooperation zwischen BERDING BETON und Rheinmetall/Pierburg verbindet langjährige Expertise im Betonbau mit hochmoderner Ladeinfrastruktur. Der Ladebordstein kann sowohl in Neubauprojekten als auch bei der Nachrüstung bestehender Straßen verbaut werden. Durch die Nutzung vorhandener Infrastruktur entfallen aufwendige Tiefbauarbeiten, was Zeit und Kosten spart. Diese Lösung bietet eine platzsparende, äußerst wartungsarme sowie skalierbare Ladeinfrastruktur.

Marktreife und Perspektiven

Nach erfolgreichen Pilotprojekten in Köln und anderen Städten befindet sich der Ladebordstein bereits in der Serienproduktion. „Mit dieser Kooperation schaffen wir eine Win-Win-Situation für Kommunen, Betreiber und Nutzer“, betont Oliver Gomolka, BERDING BETON. „Wir bieten eine Ladelösung, die technisch ausgereift, wirtschaftlich attraktiv und optisch unauffällig ist.“

Gruppenbild anlässlich des Kooperationsvertrages zwischen BERDING BETON und Rheinmetall (v.l.n.r.: Gunther Riedel, Rheinmetall; Oliver Gomolka und Gert Waltermann, BERDING BETON; Thomas Zimmermann, Rheinmetall)
Gruppenbild anlässlich des Kooperationsvertrages zwischen BERDING BETON und Rheinmetall (v.l.n.r.: Gunther Riedel, Rheinmetall; Oliver Gomolka und Gert Waltermann, BERDING BETON; Thomas Zimmermann, Rheinmetall) © BERDING BETON
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