
Aalen entsiegelt
Die Stadt Aalen hat sich den Herausforderungen des Klimawandels gestellt und den GDM.KLIMASTEIN zur Umsetzung einer grünen Parklandschaft auf dem früher betonierten Gelände neben dem Rathaus verwendet.
von Godelmann erschienen am 16.02.2026Studio bauchplan war mit Planung und Realisierung der Umgestaltung beauftragt , Tobias Baldauf, Landschaftsarchitekt und Gründer von bauchplan benennt das Ergebnis ein „Vorzeigemodell für klimaangepasste Stadtentwicklung“. Zusammen mit dem städtischen Auftraggeber wählte das Studio den GDM.KLIMASTEIN als neuen Bodenbelag, der 2025 erneut mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurde. „In unseren Planungen legen wir großen Wert auf durchlässige Bodenflächen“, sagt Tobias Baldauf. Entscheidend sei, was sich unterhalb der neu gestalteten Flächen befinde, nämlich „möglichst weit vernetzte Speichervolumen, die Niederschlagswasser aufnehmen und gezielt an bestehende sowie neu angelegte Grünflächen weitergeben können“. Dieses System unterstütze eine optimale Verdunstung und leiste damit „einen zentralen Beitrag zur Klimaanpassung im urbanen Raum.“
Flächen, die mit dem GDM.KLIMASTEIN und dem dafür entwickelten Fugenmaterial verlegt sind, verhalten sich anders als versiegelte Böden: Erstens können Niederschläge durch die Fugen versickern und ermöglichen einen natürlichen Wasserkreislauf. Zweitens filtert das Fugenmaterial Schadstoffe aus dem Wasser und schützt so das Grundwasser. Und drittens unterstützt das im Stein gespeicherte Wasser die Verdunstung und kühlt damit die Umgebung. Ein weiterer Vorteil des GDM.KLIMASTEIN ist seine Oberflächenbeschaffenheit, die das Sonnenlicht reflektiert, um das Aufheizen des Pflasters zu reduzieren.












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