
Belgisches Projekt gewinnt Green Cities Europe Award
Im Rahmen der IPM ESSEN wurde der renommierte „Green Cities Europe Award 2025“ verliehen. Der europäische Wettbewerb zeichnet herausragende Stadtbegrünungsprojekte aus. Zu den Gewinnern gehören Belgien, Frankreich und Polen.
von IPM/Redaktion erschienen am 03.02.2026Der „Green Cities Europe Award“ steht für inspirierende Projekte mit Vorbildfunktion: Sie zeigen, wie Städte grüne Infrastruktur nutzen, um das urbane Klima zu verbessern, die biologische Vielfalt zu fördern und den sozialen Zusammenhalt der Stadtbewohner zu stärken.
1. Platz: Belgien – „Zuidpark“, AntwerpenDas Siegerprojekt aus Belgien beeindruckte die Jury durch seine ganzheitliche Lösung für eine hochverdichtete urbane Zone. Der „Zuidpark“ transformiert ein ehemaliges Parkplatz- und Veranstaltungsgelände in einen über acht Hektar großen Stadtpark. Sowohl die Gestaltung als auch der ökologische Wert der Flächen und das Wassermanagement brachten dem Park in Antwerpen den ersten Platz ein.

2. Platz: Frankreich – „L’Îlot Vert“, LyonSilber ging nach Frankreich für ein Projekt, das die Revitalisierung eines vernachlässigten Stadtviertels zum Ziel hatte. „L’Îlot Vert“ kombiniert vertikale Begrünung mit großzügigen, schattenspendenden Baumpflanzungen, um den Urban-Heat-Island-Effekt spürbar zu reduzieren. Besonders gelobt wurde die Einbindung der Anwohner in die Gestaltung der Flächen.

3. Platz: Polen – „Forest in the City“, KrakauDen dritten Platz belegte Polen mit dem Projekt „Forest in the City“. Hier wurde mitten im Stadtzentrum ein naturnahes Waldökosystem nachempfunden, das nicht nur als Erholungsraum dient, sondern auch wertvollen Lebensraum für heimische Tierarten bietet. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie urbane Forstwirtschaft zur CO2-Bindung in Metropolen beitragen kann.

„Die diesjährigen Gewinner zeigen eindrucksvoll, dass Grün kein ‚Nice-to-have‘, sondern eine unverzichtbare Infrastruktur für lebenswerte Städte ist“, so die Jurybegründung. Der Award unterstreicht die wachsende Bedeutung der grünen Branche für die Bewältigung der Klimafolgen in Europa.










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