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HydroSpacer revolutioniert Schwammstadt-Dach

ZinCo bietet eine Gründach-Innovation mit Kapillarwirkung.

von ZinCo erschienen am 27.03.2026
Der HydroSpacer HS 170 im ZinCo-Systemaufbau „Sponge City Roof“ speichert bis zu 160 l/m² Wasser. Bis zu 11 l/m² können dabei täglich an die Bepflanzung abgegeben werden. © ZinCo
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ZinCo bietet als Vorreiter schon seit zehn Jahren leistungsstarke Systeme zur Retention sowie Verdunstung von Regenwasser auf Dächern. Mit der Innovation „HydroSpacer“ bringt das Unternehmen eine neue Dimension auf den Markt. Damit schafft es Zinco, die Wasserbilanz einer bebauten Fläche dem unbebauten Zustand weiter anzunähern. Bei Regenfällen speichert der HydroSpacer des Systemaufbaus „Sponge City Roof“ bis zu 160 l Wasser pro m² Dachfläche und stellt den Pflanzen in Trockenzeiten täglich bis zu 11 l Wasser pro m² zur Verfügung – und das dank des physikalischen Effekts der Kapillarität.

Regenwasserrückhalt

Um zukünftig zu vermeiden, dass Regenwasser zu schnell in die Kanalisation abgeleitet wird, sieht das DWA-Regelwerk (Merkblatt M 102-4) Maßnahmen der Niederschlagswasserbewirtschaftung und der Begrünung vor, um den Wasserhaushalt bebauter Flächen an den unbebauten Zustand anzunähern. Hier kommt der HydroSpacer des Systemaufbaus „Sponge City Roof“ in Aktion: Er bietet ausreichend Stauraum unterhalb der Substrat- und Pflanzebene. Das federt einerseits Starkregenereignisse effizient ab, andererseits staut es Wasser pflanzenverfügbar an. Das angestaute Wasser versorgt die Pflanzen in Trockenzeiten und erhält somit deren Verdunstungsleistung über einen langen Zeitraum aufrecht.

Pflanzenverfügbarer Wasseranstau

Der Wasseranstau im ZinCo-Systemaufbau „Sponge City Roof“ bedingt ein gefälleloses und fachgerecht abgedichtetes Dach. Die 60 × 60 cm großen und 17 cm hohen Elemente des HydroSpacer HS 170 aus Polypropylen verfügen über einen Hohlraumanteil von rund 95 %. Sie können bis zu 160 l Wasser pro m² aufnehmen. Gleichzeitig ist die Struktur so stabil, dass sie bis zu 50 t pro m² belastbar sind und damit auch für Geh- und Fahrbeläge geeignet. Der längerfristige, pflanzenverfügbare Wasseranstau mit rund 8 cm findet im unteren Bereich des Spacers statt. Er wird mit Anstauscheiben realisiert, die unter der Retentionsdrossel liegen. Wird bei Regen weiter eingestaut – – möglich Erweiterung +8,5 cm –, fließt dieses Wasser über die Drossel sukzessive in den Dachablauf beziehungsweise im Idealfall in nachgeschaltete Zisternen.

Der Wasseranstau im unteren Bereich des HydroSpacers HS 170 verbleibt auf dem Dach und ist damit längerfristig pflanzenverfügbar. Regnet es weiter, füllt sich kurzfristig auch der obere Bereich. Dieses Wasser läuft verlangsamt über die Retentionsdrossel ab.
Der Wasseranstau im unteren Bereich des HydroSpacers HS 170 verbleibt auf dem Dach und ist damit längerfristig pflanzenverfügbar. Regnet es weiter, füllt sich kurzfristig auch der obere Bereich. Dieses Wasser läuft verlangsamt über die Retentionsdrossel ab. © ZinCo

Funktionsprinzip

Der Clou an den HydroSpacern HS 170 ist ihre Ummantelung mit einem hochkapillaren Vlies. Das Vlies wird bei der Verlegung der Spacer an allen vier Seitenflächen bis an die Unterkante geführt. Beginnt sich das Wasser zu stauen, saugt das Vlies dieses an den Kontaktflächen auf und transportiert es durch die Kapillarwirkung nach oben. Je nach Anstauhöhe nimmt das Vlies so bis zu 11 l Wasser pro m² auf und gibt es an die darüberliegende Substratschicht wieder ab. Die dortigen Pflanzenwurzeln nehmen so die Wassermenge auf, die sie benötigen.

Die Vliesummantelung des HydroSpacers HS 170 nimmt Wasser aus dem Anstau auf und transportiert es durch Kapillarwirkung nach oben.
Die Vliesummantelung des HydroSpacers HS 170 nimmt Wasser aus dem Anstau auf und transportiert es durch Kapillarwirkung nach oben. © ZinCo

Fazit: „Sponge City Roof“ ermöglicht es, das Wassermanagement auf und mit Dächern voll auszuschöpfen.

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