
Zwei Preise für Fachbuch zur klimaresilienten Planung
Gleich zweimal wurde Katja Richter für ihr Fachbuch „klimaresiliente Städte planen“ in diesem Monat mit Preisen geehrt: Die Jury der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft kürte ihr Buch auf der Leipziger Buchmesse unter die „Top 5 Gartenbücher“. Wenige Wochen zuvor erhielt die Autorin den Stihl-Sonderpreis beim Gartenbuchpreis in Schloss Dennenlohe.
von Redaktion erschienen am 24.03.2026Ungewöhnlich, dass ein Fachbuch auf der Leipziger Buchmesse unter die besten Gartenbücher gewählt wird. Aber das Thema Klimaresilienz in unseren Städten ist brandaktuell und Katja Richter schafft es trotz fachlich hohem Anspruch mit Inhalt, Konzept und Sprachstil, auch die interessierten Laien für das Thema zu begeistern. Dabei bleibt das Buch stets praxisorientiert. Denn es ist höchste Zeit, dass wir aktiv werden und unsere Städte so planen, dass wir trotz Hitze, Trockenheit und Starkregen lebenswerte Städte erhalten.
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Ich danke der Jury für diese mutige Entscheidung, ein Fachbuch unter die TOP 5 zu wählen. Das zeigt mir, dass die Klimaanpassung den Menschen unter den Nägeln brennt. Katja Richter, Fachbuchautorin, Verlag Eugen Ulmer
Bei der Preisverleihung zum Gartenbuchpreis auf Schloss Dennenlohe erhielt Katja Richters mit ihrem Werk den 1. Platz des Stihl-Sonderpreises. Die Jury war sich einig, dass die Planung klimaresilienter Freiräume jetzt und zukünftig besondere Aufmerksamkeit verdient.
Zur Motivation und Person
Katja Richter ist Autorin beim Verlag Eugen Ulmer. Die Landschaftsarchitektin und Fachjournalistin bringt ihre Themen mit Leidenschaft unter – sowohl in Form von Fachbüchern als auch als ständige Autorin unserer Fachzeitschriften FREIRAUM GESTALTEN und DEGA Galabau. Ihr Kommentar zur Auszeichnung: „Ich danke der Jury für diese mutige Entscheidung, ein Fachbuch unter die TOP 5 zu wählen. Das zeigt mir, dass die Klimaanpassung den Menschen unter den Nägeln brennt.“ Das Fachbuch, das im vergangenen Jahr erschienen ist, hat sie ihren beiden Söhnen gewidmet: „Wir müssen jetzt die Klimaanpassung voranbringen, damit unsere Städte in 30 oder 40 Jahren – wenn unsere Kinder so alt sind wie wir jetzt – noch dieselbe Aufenthaltsqualität haben sollen.“ Denn unsere Städte würden bis dahin das Klima der Provence haben. Entsprechend brauche es eine passende Gestaltung mit ausreichend Baumschatten und einem klugen Regenwassermanagement, wie in provenzalischen Städten auch.












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