
Wie gestalten wir die Transformation?
Wie planen wir klimaresiliente Städte? Mit dieser Frage hat sich unsere Autorin Katja Richter intensiv auseinandergesetzt und das gesammelte Wissen in einem Fachbuch veröffentlicht, das kürzlich prämiert wurde.
von Heike Vossen erschienen am 11.03.2026Selbst wer super motiviert und aktuell ist, scheitert spätestens beim Auftraggeber, der noch nicht so weit ist. Da sind die Kommunen oft ein „harter Knochen“: Strukturbedingt ist es hier schwer, Neues durchzusetzen. Die Sorge, etwas falsch zu machen und sich hinterher dafür verantworten zu müssen, ist hier besonders hoch. Referenzprojekte aus anderen Behörden sind darum von besonders großem Wert. Sie unterstützen alle, die gerne etwas voranbringen wollen. Daher habe ich mich bei den Beispielprojekten bewusst auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Was in Bad Saulgau geht, kann man auch in Hamburg versuchen. Auch aus Österreich und der Schweiz kommen viele tolle Beispiele. Ich hatte beim Schreiben das Bild im Kopf, wie jede Landschaftsarchitektin, jeder Stadtplaner mit meinem Buch unter dem Arm gut gerüstet in die nächste Bausitzung zieht und bei jedem Gegenargument die passende Seite aufschlagen kann: Aber hier geht es und dort und da auch!
„Die EU-Taxonomie hat das Zeug, die Baubranche zu verändern, weil damit Grün und Nachhaltigkeit einen ökonomischen Wert bekommen.“ Katja Richter
Am 7. März erhielt Katja Richter mit „klimaresiliente Städte planen“ den Stihl Sonderpreis im Rahmen der Verleihung des Deutschen Gartenbuchpreises. Die Jury war sich einig, dass die Umwandlung unserer Städte mit mehr Grün und damit zu mehr Klimaresilienz jetzt und künftig besondere Aufmerksamkeit verdient.














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