Alice-Salomon-Haus, Reutlingen
Fließende Landschaft statt Mauern
Als in Reutlingen das Alice-Salomon-Haus – ein Studierendenwohnheim – neu gebaut wurde, gestaltete man auch die Außenanlagen um. Zentrale Herausforderung: die barrierefreie Verbindung der beiden Eingangsebenen, zwischen denen rund zehn Meter Höhenunterschied liegen.
- Veröffentlicht am

Mauern wären die naheliegendste Lösung gewesen, um die Höhenunterschiede des Geländes technisch abzufangen. Für Jörg Sigmund, Geschäftsführender Gesellschafter der Freiraumplanung Sigmund Landschaftsarchitekten GmbH in Grafenberg, kam dieser Ansatz jedoch nicht infrage. „Für mich war von Anfang an klar, dass wir an diesem Ort auf Mauern verzichten. Ich wollte keine harten Geländeabsätze, sondern eine fließende Landschaft, die den klaren, eckigen Baukörpern etwas entgegensetzt“, erklärt der Landschaftsarchitekt. Landschaft als verbindendes Element Die Idee einer modellierten, durchgehenden Landschaft überzeugte auch den Bauherrn, die GWG – Wohnungsgesellschaft Reutlingen mbH. Das Konzept wurde daher nicht nur im direkten Umfeld des Neubaus...


