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IGA 2027

Eine Garten-Vision wird umgesetzt

Die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet geht in die heiße Phase. In allen fünf Zukunftsgärten – in Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, im Emscherland und in Lünen – wurde 2025 intensiv geplant, vorbereitet, gebaut und auch schon gepflanzt. 2026 stehen nun viele Meilensteine an.

von IGA 2027 erschienen am 02.02.2026
Entwurf Eingangspavillon, Rheinpark Duisburg. Der Park ist einer der Zukunftsgärten der IGA 2027. © Druschle Architektur
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2026 markiert für alle Standorte ein Schlüsseljahr: Zentrale Bauabschnitte, neue Wege und Brücken, gärtnerische Beiträge und erste dauerhafte Nutzungen machen den Wandel für die Öffentlichkeit zunehmend erlebbar.

„Die Zukunftsgärten werden zeigen, wie Transformation im Ruhrgebiet konkret aussieht – nicht als abstraktes Konzept, sondern als sichtbare, nutzbare Realität für die Menschen“, erklärt Geschäftsführer Hanspeter Faas. Man entwickele Orte, die „weit über das Ausstellungsjahr hinaus Bestand haben und das Selbstverständnis der Region nachhaltig prägen werden“.

Logo der IGA 2027
Logo der IGA 2027 © IGA 2027 Ruhrgebiet

Einblicke in die Zukunftsgärten

Zukunftsgarten Dortmund: Hier wandelt sich das ehemalige Industrieareal rund um den Kokereipark und den Deusenberg zum zukunftsweisenden Landschaftsraum. In diesem Jahr werden zentrale Wege entstehen sowie eine Brücke, die Park und Halde verbindet. Ab dem Spätsommer soll eine Spiel- und Erlebnisskulptur in Wolkenform errichtet werden – eine Erinnerung an den Wasserdampf der früheren Kokerei-Kühltürme.

Zukunftsgarten Duisburg: Der Skywalk als neues Wahrzeichen des RheinParks wurde im vergangenen Jahr fertiggestellt. In diesem Jahr steht nun die nachhaltige Freiraumgestaltung im Fokus: mit Wechselflorflächen, Staudenbeiträgen, dem Wegebau und dem Ausbau des Kultushafens.

Zukunftsgarten Gelsenkirchen: Das ehemalige Wendebecken am Kanal ist freigelegt und macht Wasser für die Besucher des Parks erlebbar. Dort werden nun die Pflanzinseln realisiert und die gärtnerischen Ausstellungen vorbereitet, beispielsweise die Themengärten des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V. Im Eingangsbereich des Parks soll der Pavillon der Wirtschaft Gestalt annehmen.

Zukunftsgarten Lünen und Emscherland: In Lünen steht der Ausbau neuer Bewegungs- und Aufenthaltsangebote, die Errichtung der Landmarke „Talrund“ und die weitere Anbindung an überregionale Radwege im Vordergrund. Außerdem soll die Digitalisierung den Park auf neue Art erlebbar machen. Der Zukunftsgarten Emscherland ist im wesentlichen fertiggestellt. Auf der Tagesordnung steht lediglich noch die Anbindung an den IGA-Radweg.

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