Interview Parkour
Was braucht der "Spielplatz 2.0"?
Andreas Bast, Sachverständiger und Geschäftsführer der X-Move GmbH berichtet, welche Anforderungen und Standards für die Sicherheit beim Parkoursport aktuell gefordert sind und wie sich diese junge Sportart bis heute verändert hat.
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Susanne Wannags: Woran orientierte man sich beim Bau von Parkouranlagen, bevor vor etwa sechs Jahren die „DIN EN 16899 Sport- und Freizeitanlagen – Parkoureinrichtungen – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“ verabschiedet wurde? Andreas Bast: Als europaweite, vielleicht sogar weltweite Vorreiter im Bereich Parkouranlagenbau, waren wir von X-Move auch die ersten, die sich gemeinsam mit dem Fachplanungsbüro Proelan aus Bochum und dem TÜV Gedanken über ein spezifisches Sicherheitsdokument gemacht hatten. Diese Dokumentation floss über unseren damaligen britischen Vertrieb in die British Standards und schlussendlich in den Europäischen Normungsausschuss ein. In diesem CEN-Ausschuss sowie im nationalen DIN-Ausschuss habe ich...
